Das Programm der Veranstaltung gliedert sich in drei thematische Blöcke, die jeweils durch einen kurzen Impulsvortrag von zehn Minuten eingeleitet werden. Daran schließen sich ausführliche Diskussionsrunden an, in denen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam Perspektiven erörtern und Lösungsansätze diskutieren. Ziel ist es, den Austausch zu fördern, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubringen und konkrete Impulse für die Zukunft der medizinischen, landwirtschaftlichen und industriellen Biotechnologie zu setzen.
- Themenblock1: Chancen für Investments und eine zukunftsfähige Wirtschaft: Der Investor-Blick auf Pipelines und Technologietrends
Inhaltlicher Fokus: Wann wird eine Pipeline aus Investorensicht „investierbar“? Was ist wichtiger: Die Breite der Pipeline oder die Tiefe einzelner Projekte? Wie viel Vision ist erlaubt – wie viel Evidenz notwendig? Wie können öffentliche Förderung und privates Kapital besser zusammenspielen? Relevanz von Technologiereife (TRL), Differenzierung und Schutzrechten. Bedeutung von klinischen / präklinischen Meilensteinen. In welcher Form benötigen StartUps bzw. Unternehmen Kapital? Wie übersetzt man globale Transformationsprozesse sowie die Technologien in Investmentchancen? -
Themenblock 2: Ökosysteme als Entwicklungsstätte für Innovationen und Träger einer noch unterschätzten Leitwirtschaft
Inhaltlicher Fokus: Ein Blick auf den deutschen Föderalismus: Welche Interessen werden auf welcher Ebene vertreten? Wie passen die unterschiedliche KPIs zueinander? Ist alles zu unübersichtlich oder steckt in dieser Komplexität und Zergliederung auch Potenzial, welches genutzt wird? Wie viel Bundesländerwettkampf ist gesund? Sind andere Länder besser als Deutschland? Welche Blind Side gibt es in der Zusammenarbeit? Wie passen alle Ökosysteme in die Hightech Agenda sowie andere strategische Überlegungen auf Bundesebene. -
Themenblock 3: Komplexität und Dynamik in der EU
Inhaltlicher Fokus: Ein komplexes Thema trift auf ein komplexes Umfeld. Aktuelle und geplante EU-Verordnungen: Welche Innovationen beeinflussen sie? Wirken sie als Treiber oder Hemmnis für technologiegetriebene Unternehmen? Inwieweit sind regulatorische Anforderungen mit unternehmerischer Planungssicherheit und Innovationsdynamik vereinbar? Prioritäten des EU-Arbeitsprogramms und deren konkreten Auswirkungen auf Forschung, Entwicklung und Markteinführung neuer Technologien. Strategien der EU-Förderpolitik: Welche Programme bieten echten Mehrwert, wie effizient sind Zugangs- und Antragsprozesse und wie gut unterstützen sie Unternehmen entlang des Innovationszyklus?
Die Veranstaltung dauert voraussichtlich von 10:00 bis 17:00 Uhr. Weitere Details folgen in Kürze.